SERVUS-Lifter & SERVUS-Cube

Weltneuheiten mit Zukunftsgarantie

Servus Intralogistics präsentiert 2020 zwei bahnbrechende Weltneuheiten mit Zukunftsgarantie. Mit dem Servus-Lifter haben wir den weltweit ersten zweiteiligen Transportroboter entwickelt, der horizontal fährt und vertikal bis zu einer Länge von 6 Metern ausfahrbar ist. Eine weitere Neuheit ist der Servus-Cube: Das sowohl zentral als auch dezentral einsetzbare Lager ermöglicht vollautomatisierte, autonome Ein- und Auslagerungen.


 

Smarte Lösungen für die Automatisierung des letzten Meters in der Intralogistik

Servus Intralogistics startet 2020 mit einer innovativen Technologie, die gleich zwei zukunftsweisende Neuentwicklungen für die Intralogistik bietet. Mit dem Servus-Lifter hat das High-Tech Unternehmen einen zweiteiliegen Transportroboter entwickelt, der horizontal fährt und vertikal bis zu einer Länge von 6 Metern ausfahrbar ist. Dadurch werden erstmals Lager und Produktion bis auf den letzten Meter vollautomatisiert bedient und die Wertschöpfungskette noch effizienter versorgt.

Eine weitere Neuheit ist der Servus-Cube: Das sowohl zentral als auch dezentral einsetzbare Lager ermöglicht vollautomatisierte, autonome Ein- und Auslagerungen mit höchster Lagerdichte bei direktem Zugriff. 

 

Der Servus-Lifter: Ein echter Alleskönner vom Lager bis in die Produktion

Mit dem Servus-Lifter kommt die Lösung der flexiblen, effizienten und zeitgerechten Materialbereitstellung in der Produktion auf den Markt. Die innovative, zweiteilige Ausführung erweitert den Einsatzradius der Transportroboter direkt vom Lager bis unmittelbar in die Produktion. Denn während ein Teil als Fahrwerk für das horizontale Fahren auf Schienen dient, ist der zweite Teil – die Servus Hub-Plattform mit integriertem Lastenaufnahmemittel – vertikal bis zu einer Länge von 6 Metern ausfahrbar.

Dadurch kann der Servus-Lifter sämtliche Materialien wie Behälter, Kartons, Trays oder Styropor-Teile bis zu einem Gewicht von 50 Kilogramm auf unterschiedlichen Höhen an sämtlichen Stationen im Lager oder in der Produktion – sowohl vertikal als auch horizontal – aufnehmen und abgeben. Stets auf der ergonomisch optimalen Entnahmehöhe für die Mitarbeiter. 

Darüber hinaus verfügt der Servus-Lifter mit dem „Smartloader“ über ein besonders materialschonendes Lastenaufnahmemittel: Zwei ausfahrbare Zinken unterfahren das Behältnis, das mittels Zahnriemen präzise auf den Transportroboter geladen wird. So entstehen keinerlei Reibungsverluste, was den Servus-Lifter besonders wartungsarm und energieeffizient macht.

 

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„Mit dem Servus-Lifter setzen wir einen weiteren Schritt zur komplett vernetzten Fabrik“ bekräftigt Christian Beer, Gründer und Inhaber von Servus Intralogistics. „Damit ermöglichen wir erstmalig einen ununterbrochenen, effizienten Materialfluss vom Lager in die Produktion und bieten maximale Flexibilität.“

 

Vollautomatische Versorgung an unterschiedlichsten Abgabestationen

arbeits_station_07_transIm Gegensatz zu Flurfahrzeugen verschwendet der Servus-Lifter keine wertvolle Bodenfläche, denn der Transportroboter fährt „über Kopf“ unter der Hallendecke. Die direkte Belieferung von Kommissionier- und Arbeitsstationen erfolgt von oben. Ebenso können Kanban-Regale, automatische Supermärkte oder Montageautomaten mit dem richtigen Material versorgt werden.

So bleiben selbst bei höherer Frequenz die erforderlichen Geh- und Fahrwege immer frei, der Materialfluss bleibt ungestört und effizient. Im Pull-Prinzip kann Material just-in-time – zur richtigen an Zeit an den richtigen Ort – geliefert werden. Fertige Produkte oder Baugruppen werden sofort wieder eingelagert und für Folgeprozesse zur Verfügung gestellt.

So werden Bestände reduziert und Produktionsfläche nicht als Lagerfläche missbraucht. Besonders auf dem „letzten Meter“ beweist der Servus-Lifter, dass er ein wahrer Meister der Materialbereitstellung ist und bietet damit eine flexible und kostengünstige Alternative zu AGVs, Fördertechnik oder Routenzügen.

 

Der Servus-Cube: Volle Automatisierung

Der Trend geht zum schnellen, dezentralen Zugriffslager. Mit dem Servus-Cube werden völlig neue Anwendungen in der Intralogistik ermöglicht. Fertige Produkte, Baugruppen, Ersatzteile oder Werkzeuge können vollautomatisch eingelagert, zwischengepuffert und bei Bedarf sofort zur Verfügung gestellt werden.

Durch die sehr kompakte Bauweise kann der Servus-Cube nahe der Produktion platziert und für unterschiedlichste Anwendungsbereiche genutzt werden: zum Beispiel als produktionsnahe Zwischenlagerung von Produktionsmaterialien, Ersatzteilen und Werkzeugen oder auch als dezentrales Wareneingangslager. Den kleinsten Fußabdruck auf der Fläche von weniger als 3 Quadratmetern ermöglicht ein Regal als Basis, das in der Länge Reihe für Reihe erweiterbar ist und eine Ausdehnung der Lagerhöhe auf 6 Meter erlaubt.

 

Höchste Lagerdichte bei direktem Zugriff

Pro Gasse führt ein Servus-Lifter bis zu 100 Ein- und Auslagerungen in der Stunde aus. Darüber hinaus erzielt der Servus-Cube dank der neuartigen, vertikalen Bewegungsmöglichkeiten durch den integrierten Servus-Lifter höchste Lagerdichte bei direktem Zugriff. Die Behälter können so dicht aneinander gereiht werden, dass weder oben noch unten oder seitlich Raum verschwendet wird.

Die automatisierte Logistikeinheit funktioniert völlig autark, kann als Plug and Play Lösung aber auch in ein übergeordnetes, bereits bestehendes Intralogistik-System integriert werden. Die Verwaltung des Lagers erfolgt dabei völlig automatisiert durch den Servus-Lifter im Inneren des Servus-Cube. Lager und Produktion verschmelzen zu einer Einheit, Verschwendung wird minimiert und sämtliche Prozesse deutlich effizienter gestaltet. Die Anbindungsvarianten beim Servus-Cube sind vielseitig.

Sowohl manuelle Ein- und Auslagerstationen, die Abholung der Ware über eine Vorzone wie auch automatisierte Varianten mit dem Servus-Transportroboter, dem Servus-Lifter oder einem AGV – beispielsweise einem Agilox – sind möglich.

 

Vollautomatisierte Warenannahme und –Abgabe rund um die Uhr

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Mit einer optional integrierten Vorzone im Servus-Cube, die in eine Außenwand des Gebäudes implementiert wird, können Lieferanten ihre Ware App-gesteuert rund um die Uhr flexibel und voll automatisiert zustellen – ohne das Haus zu betreten und ohne die Anwesenheit von Mitarbeitern vor Ort. Gleichzeitig können Kunden, Partner oder Mitarbeiter 24/7 Waren völlig autark abholen. 

Dies schafft eine enorme logistische Entlastung und Flexibilität im Wareneingangs- und Ausgangsbereich und ermöglicht zusätzlich eine erhebliche Reduktion der Durchlaufzeiten in der Produktion, da das Material nach seiner Anlieferung in Echtzeit im Bestand erfasst wird und sofort für die Weiterverarbeitung zur Verfügung steht.

So werden sämtliche logistischen Abläufe im gesamten Wareneingangs- und Warenausgangsbereich erheblich effizienter gestaltet. „Der Servus-Cube schafft mit seiner Vorzone und der entsprechenden Software die Voraussetzung, dass unsere Kunden gemeinsam mit ihren Lieferanten die Wertschöpfungskette nach außen verlängern und optimieren. Durch schnelleren Datentransfer, schnelleren Zugriff auf die gelieferte Ware und die Automatisierung der Prozesse entsteht mehr Effizienz auf beiden Seiten. Die Wertschöpfungskette wird optimiert – und das über die Produktion hinaus“, erklärt Christian Beer.

 

100 Prozent Prozesskontrolle

Zwei einzigartige Features machen die vollautomatisierte Warenannahme und -Abgabe möglich. Der neuartige „Servus-Checkpoint“ erfasst mit einem intelligenten Kamerasystem alle Ein- sowie Auslagerungen genau und garantiert damit 100 Prozent Prozesskontrolle. Bei entsprechendem Triggern betragen die Anlieferung und der Boxenwechsel weniger als drei Sekunden. Optional kann die Anwendung um eine präzise Gewichtsmessung ergänzt werden, wodurch ein weiterer Aspekt der sicheren Ein- und Auslagerung abgedeckt wird.

 

 

 

Unser technischer Vertrieb steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung und berät Sie zum Thema Intralogistik. 

Jochen Aigner, Tel-Nr. +43 676 88390337 Email: jochen.aigner@servus.info Technischer Vertrieb, Servus Intralogistics

Jochen Aigner - AJO (Mar 2015)
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